Betreute Mitarbeiter der Lausitzer Werkstätten Hoyerswerda bereiteten den Weg für eine neue Waldgeneration.

Für Jens Wache ist der Ausflug in den Wald eine willkommene Abwechslung. Seit fünf Jahren ist der Oßlinger in den Lausitzer Werkstätten für behinderte Menschen in Hoyerswerda (WfbM) beschäftigt. Normalerweise schneidet er Kabel zu, die dann in Schaltschränken montiert werden. In den Wald kommt der 45-Jährige so gut wie nie. Umso mehr freut er sich über den Einsatz an der frischen Luft. Er und fünf weitere betreute Beschäftigte stecken Eicheln. In Zweierteams ziehen sie die Furchen entlang.

Jens Wache sticht mit dem Spaten drei bis vier Zentimeter tiefe, kleine Löcher in den Boden, Enrico Müller steckt jeweils eine Eichel rein. Das Loch wird verschlossen, die Erde darüber leicht festgetreten. Am Ende einer jeden Reihe, die sich in Schlängellinien durch den Wald windet, wird gewechselt. Die Arbeit ist für die Männer ungewohnt. Ob sie sich vor- oder rückwärts bewegen, bleibt ihnen selbst überlassen. „Besser vorwärts, damit man nicht stolpert“, empfiehlt der Revierförster….

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